Sicherheitsmitteilung

Aktuelle Sicherheitsmitteilungen

Sicherheitsmitteilung

Datum

31.10.2013

Bezug

Gurtzeug für Gleitschirm Gingo Air light II EAPR-GZ-7251/09

 

Warnung: Alle Halter des Gleitschirm-Gurtzeugs Gin Gliders Gingo Airlight II,
Musterprüfnummer EAPR-GZ-7251/09

Der DHV hat mehrfach Informationen darüber erhalten, dass die Rettungsgeräteauslösung
bei dem genannten Gurtzeug erschwert sein kann. Auslöseprobleme traten insbesondere bei
der Kombination mit großvolumigen Rettungsgeräten auf, wenn die Verbindungsleine
Auslösegriff-Innencontainer nicht gekürzt worden war.

Die deutschen Gin-Gliders-Händler kürzen grundsätzlich die Verbindungsleine Auslösegriff-Innencontainer
beim Einbau des Rettungsgerätes in das Gurtzeug. Die Auslösbarkeit des Rettungsgerätes wird auf diese Weise,
gegenüber der Verbindungsleine in ungekürzter Originallänge, deutlich verbessert. Es ist jedoch nicht sicher gestellt,
dass diese Maßnahme zur Verbesserung der Auslösbarkeit, bei allen betroffenen Gurtzeugen durchgeführt worden ist.

Versuche des DHV im G-Force-Trainer bestätigen die Auslöseprobleme in der genannten Kombination.

Der DHV möchte deshalb betroffene Halter über die Problematik informieren.
Die Kombination des Gurtzeugs mit größeren Rettungsgeräten (z.B. Independence Seven Up, Sup Air L, etc.)
generiert grundsätzlich höhere Auslösekräfte, bei ungekürzter Verbindung Griff-Innencontainer können diese
problematisch groß werden. Siehe auch Mitteilung des DHV vom Mai 2013:

Es wird empfohlen, zu kontrollieren, ob die Verbindungsleine Griff-Innencontainer in Originallänge oder
(durch eine verknotete Schlaufe) gekürzt worden ist.

Allen Haltern, die im Rahmen der Kompatibilitätsprüfung keine persönlichen Probeauslösungen vorgenommen haben,
wird empfohlen, dies bei einer Flugschule nachzuholen.

Die Gin-Gliders-Händler in Deutschland und Österreich stehen als Ansprechpartner bei Problemen
und Fragen zur Verfügung. 

Gmund, 31.10.2013

Karl Slezak
Leiter DHV-Referat Sicherheit und Technik

 

Sicherheitsmitteilung

Datum

27.09.2013

Bezug

Schleppwinde BM 1 DHV 05-0024-04

 

Bei Nachprüfungen und Reparaturarbeiten an einer BM 1 Schleppwinde wurden erhöhte Lastspitzen
beim Lastrichtungswechsel (Böen/Starkwind) festgestellt. Bei der Kontrolle des Getriebes wurde festgestellt,
dass sich starker Metallabrieb im Getriebeöl befand, der ursächlich für die Schäden am Planetenrad und anderen
Getriebeteilen war. Da es sich hierbei um einen Langzeitverschleiß handelt, der im Laufe der Zeit an jeder Schleppwinde
dieses Typs auftreten und die Sicherheit der Regelung beeinflussen kann, werden alle Halter dieses Schleppwindentyps
aufgefordert, sich umgehend mit dem Hersteller zwecks Überprüfung und Problemlösung in Verbindung zu setzen.

Als spätester Termin der Überprüfung wird der 31.10.2013 festgelegt.Bis zum Zeitpunkt der Überprüfung
durch den Hersteller dürfen diese Schleppwinden nur bis zu einer maximalen Bodenwindgeschwindigkeit
von 15 km/h betrieben werden.

Der Hersteller verpflichtet sich, alle Windenhalter umgehend zu informieren, die betroffenen Schleppwinden
zeitnah zu überprüfen und für geeignete Abhilfe zu sorgen.

Bannewitz, 27.09.2013

Bernd Mohaupt
Wärmedienst u. Montageservice
Welschhuferstraße 49,
01728 Bannewitz
Telefon 0 351 4016528
Fax 0 351 4016529
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Sicherheitsmitteilung

Datum

10.09.2013

Bezug

Gleitschirm TEAM 5 Blue Two Zip open DHV GS-01-1858-09,
TEAM 5 Blue Two Zip closed DHV GS-01-1859-09

 

Die Sicherheitsmitteilung vom 11.07.2013 wird für die hier genannten Geräte aufgehoben.

Bei den bisherigen Überprüfungen wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.

KRILO d.o.o.
Slavsko Polje 112
44410 Gvozd
Kroatien

Tel.: +385 (44) 885 911
Fax: +385 (44) 885 915
E Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.krilo.org

10.09.2013
Dragomir Gabric
Geschäftsführer

Airsport 2000 GmbH
Nr. 95
A-6653 Bach im Lechtal

 

WARNUNG! Team5 Blue S und XS

Warnung!
Gleitschirme Team 5 Blue XS (DHV GS-01-1811-08) und Blue S (DHV GS-01-1728-08)

Dem DHV sind drei Vorfälle mit Sackflügen bei o.g. Geräten bekannt geworden. In einem Fall war es dabei zu einem Absturz mit schweren Verletzungen gekommen. Zwei Fälle sind durch Augenzeugen sehr gut dokumentiert. Dabei waren die Gleitschirme in den Sackflug geraten, ohne dass sie dabei stärker angebremst worden waren. Bei dem dritten Fall war der Schirm nach dem B-Stall in einen Dauersackflug geraten, der von der Pilotin erst nach mehreren Versuchen aktiv ausgeleitet werden konnte.
Die genauen Ursachen sind bisher nicht bekannt. Bei Nachprüfbetrieben ist jedoch festgestellt worden, dass diese Modelle mit Leinenlängen-Abweichungen (verglichen mit dem Leinendatenblatt der DHV-Musterprüfstelle) zum Check kommen.
Der DHV hat inzwischen zwei der drei betroffenen Geräte erhalten und ist momentan bei der technischen Untersuchung.

Mit dieser Warnung möchte der DHV betroffene Halter vorsichtshalber von einer möglichen Sackfluganfälligkeit der Muster Team 5 Blue XS und S unterrichten. Aus Sicherheitsgründen ist eine Vermessung der Leinenlängen in einem Checkbetrieb empfehlenswert. Sobald die Ergebnisse der technischen Untersuchung und der Flugtests vorliegen, werden wir diese, ggf. mit entsprechenden Sicherheitshinweisen, veröffentlichen.

Karl Slezak
DHV-Referat Sicherheit und Technik

Warnung - Turmlose Hängegleiter

Datum 29.05.2012
Bezug für Turmlose Hängegleiter
 

Bei der Überprüfung von turmlosen Hängegleitern werden immer wieder Schäden, Dellen und in selten Fällen auch Risse des Kielrohres festgestellt. Dies betrifft vor allem den Bereich der hinteren Auflage des Ouerrohrschlittens.

Der DHV empfiehlt allen Piloten diesen Bereich im Zuge der Vorflugkontrolle regelmässig zu überprüfen und Schäden fachgerecht beheben zu lassen.

Gmund, 29.05.12

Karl Slezak
DHV-Flugsicherheit und Technik

Gleitschirm Enzo M AIRT GS_0504.2011, Enzo S AIRT GS_0543.2012, Enzo L AIRT GS_0544.2012

Datum 09.05.2012
Bezug Gleitschirm Enzo M AIRT GS_0504.2011, Enzo S AIRT GS_0543.2012, Enzo L AIRT GS_0544.2012
 

Für alle Gleitsegel EnZo, die im Zeitraum zwischen 01.11.2011 und 26.03.2012 hergestellt wurden.

Die Seriennummern der betroffenen Schirme von 2011 enden mit:

 

-M-48x-xxx
-M-49x-xxx
-M-50x-xxx
-M-51x-xxx

 

Die Seriennummern der betroffenen Schirme von 2012 enden mit:

-N-01A-xxx bis -N-12A-xxx.

Bei Gleitsegeln der oben aufgeführten Seriennummern besteht die Möglichkeit eines Produktionsfehlers bei der Verspleißung des für die Konstruktion der Tragegurte benutzten Dyneema-Gewebes.

Die potentiell betroffenen Teile sind die beiden grauen Dyneema-Leinen, die mit den Tragegurten verbunden sind. Eine davon ist mit den Haupt- A und B-Tragegurten verbunden, die andere läuft parallel dazu zum äußeren A-Tragegurt. An einigen Tragegurten haben wir festgestellt, dass die Spleißungen dieser Leinen zu kurz sind.

Abbildung 1 Abbildung 2

Abbildung 1 zeigt die potentiell betroffenen Stellen der Tragegurte. Abbildung 2 zeigt eine fehlerhafte Verspleißung.

Ozone Gliders Ltd. erlässt folgende Sicherheitsmitteilung:

    Alle Halter der potentiell betroffenen Geräte werden aufgefordert, die Tragegurte einer Sichtprüfung zu unterziehen. Wird eine fehlerhafte Verspleißung, wie in Abbildung 2, festgestellt, müssen die Tragegurte ausgetauscht werden. Bis zum Austausch der Tragegurte darf mit dem betroffenen Geräten nicht geflogen werden, da das Risiko einer Materialbeschädigung besteht, die zum Absturz führen kann.

Betroffene Halter sollen Kontakt mit einem Ozone Händler oder Ozone D/A aufnehmen. Fehlerhafte Tragegurte werden kostenlos ausgetauscht.

OZONE DA

Konny Konrad
+49(0)8032 982931
+49(0)171 4691968
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Gleitschirm Boomerang GTO

Datum27.02.2012
Bezug Gleitschirm


Boomerang GTO XS AIRT GS_0313.2010,
Boomerang GTO S AIRT GS_0314.2010,
Boomerang GTO M AIRT GS_0315.2010,
Boomerang GTO ML AIRT GS_0316.2010,
Boomerang GTO L AIRT GS_0317.2010

 

Bei einigen Gleitschirmen der Serie Gin Gliders Boomerang GTO war, an einzelnen Stellen in der Kappe, eine fehlerhafte Charge von selbstklebenden Verstärkungstüchern verbaut worden. Diese Tücher waren an Gin Gliders Inc. mit einen Produktionsfehler bei der Beschichtung geliefert worden. In Einzelfällen kann es dazu kommen, dass der Klebstoff durch das Gewebe dringt und sich auf der Außenseite des Verstärkungstuches niederschlägt. Dabei entstehen klebrige Stellen, die zu einem Zusammenkleben des Tuches führen können.

Die selbstklebenden Verstärkungstücher sind hauptsächlich im Bereich des Stabilos innerhalb der Kappe verbaut.

Gin Gliders erlässt folgende Sicherheitsmaßnahme:

Alle Halter von Boomerang GTO werden aufgefordert, eine Überprüfung der Verstärkungstücher im Bereich der Stabilos und der Leinenaufhängungen vorzunehmen. Dabei ist auf klebrige Stellen, bzw. Stellen an welchen auffällig viel Schmutz anhaftet, zu achten.

Gin Gliders bittet, im Beanstandungsfall, Kontakt mit Gin Gliders Inc. oder mit einem der zuständigen Importeure aufzunehmen.

Gin Gliders Inc.
285-1 GalDam-Ri, Mohyun-Myun
Yongin City, Kyunggi-Do
449-851 Korea
Tel. +82-31-333-1241
Fax. +82-31-334-6788
www.gingliders.com
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WARNUNG - Gurtzeuge mit Beinsack / Frontcontainer

        
Datum    15.04.2011
Bezug    Für alle Gleitschirm-Gurtzeuge mit Beinsack
und/oder Front-Cockpit
 
Am 2.4.2011 war es erneut zu einem tödlichen Unfall gekommen,
weil der Pilot wegen unverschlossener Beingurte während des Fluges
aus seinem Gurtzeug (Advance Impress 2+) gestürzt war. Bereits im Sommer 2010 hatte sich,
unter fast identischen Umständen, ein tödlicher Unfall ereignet (Gurtzeug: GIN Genie Race).
Beide Piloten hatten Gurtzeuge mit Beinsack und Frontcockpit verwendet. Aus dem Ausland

sind mindestens zwei weitere tödliche Unfälle mit Gurtzeugen dieser Bauart bekannt sowie eine
Reihe von glimpflich verlaufenden Vorfällen.
Nach dem tödlichen Unfall 2010 hat der DHV in einem Unfallbericht ausführlich über die bestehende
Problematik informiert. In Kurzform:
Wenn Frontcockpit und Beinsack vor dem Start geschlossen werden, ist dem Piloten die Sicht
auf seine Brust- und Beingurte nicht mehr möglich. Eine optische Kontrolle der Verschlüsse
kann nicht erfolgen. Durch den kompakt sitzenden Beinsack und das Frontcockpit, hat der
Pilot zudem das Gefühl, sicher im Gurtzeug fixiert zu sein, auch dann, wenn weder Brust- noch Beingurte
geschlossen sind. Ausführlicher Bericht
Piloten, die solche Gurtzeuge verwenden, müssen sich dieser besonderen, bauartbedingten
Gefahr bewusst sein. Beim Startcheck sollte nicht nur eine optische Kontrolle der Gurte erfolgen.
Die Verschlüsse sollten unbedingt auch mit den Händen kontrolliert werden. Wenn sich
mindestens ein weiterer Pilot am Startplatz befindet, sollte ein Partnercheck,
die Kontrolle der Gurtverschlüsse durch eine weitere Person, vorgenommen werden.
Der DHV fordert alle Gleitschirmflieger auf, Piloten mit diesem Gurtzeugtyp
einen Partnercheck vor dem Start anzubieten.
Gmund, 15.04.2011
Karl Slezak
DHV-Flugsicherheit und Technik



Gleitschirme Skywalk

Datum24.05.2011
Bezug Gleitschirm Skywalk
Cayenne 3 S DHV GS-01-1831-09,
Skywalk Cayenne 3 M DHV GS-01-1832-09,
Skywalk Cayenne 3 L DHV GS-01-1836-09,
Skywalk Cayenne 3 XL DHV GS-01-1847-09,
Skywalk Cayenne 3 XS DHV GS-01-1848-09,
Skywalk Chili2 M DHV GS-01-1874-10,
Skywalk Chili2 S DHV GS-01-1875-10,
Skywalk Chili2 L DHV GS-01-1897-10,
Skywalk Chili2 XS DHV GS-01-1898-10,
Skywalk Chili2 XL DHV GS-01-1905-10
Ergänzung zur Skywalk Sicherheitsmitteilung -
fehlerhaftes Klebeband vom 29.03.2011
Mittlerweile wurden bei skywalk fast alle betroffenene Geräte überprüft und
gegebenenfalls repariert.
Vielen Dank an die Flugschulen und die Piloten für die gute Zusammenarbeit!
Um jegliches Risiko auszuschließen, dehnen wir die Überprüfung von Geräten
auch auf die zeitlich direkt angrenzende Produktionscharge aus.
Geräte mit den unten aufgelisteten Seriennummern müssen daher vor dem nächsten
Flug überprüft werden. Die Überprüfung darf ausschließlich bei skywalk
(gilt für Deutschland und Österreich sowie die Schweiz) oder autorisierten Importeuren
von skywalk durchgeführt werden. Zu diesem Zweck wird skywalk mit den Piloten der
betroffenen Geräte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, direkt Kontakt aufnehmen,
 um den Rücktransport zu organisieren.
Natürlich übernimmt skywalk die Transportkosten für den Hin und Rücktransport,
sowie die Kosten der Überprüfung, selbstverständlich auch für die möglicherweise
fälligen Reparaturmaßnahmen.
Seriennummern (bitte nur die hinteren 5- oder 6-stelligen Nummern prüfen)
der in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgelieferten, theoretisch betroffenen Geräten:
CHILI2    CAYENNE3
SGCH2MR-1310-51979     SGCA3MS-1510-52047
SGCH2MR-1310-51982     SGCA3LB-3010-52178
SGCH2MB-1310-51977     
SGCH2LR-1310-52010     
SGCH2LR-1310-52012     
SGCH2LR-1310-52013     
SGCH2LR-1410-52041     
SGCH2LR-1410-52042     
SGCH2LB-1310-51994     
SGCH2LG-1310-52023     
SGCH2XSB-2210-52116     
SGCH2MS-3010-52171     
SGCH2XLG-3010-52173     
SGCH2XLG-3010-52174     
Manfred Kistler
Geschäftsführer skywalk GmbH&CoKG
Tel. 0 8641 694840
Fax. 0 8641 694811

Schleppklinke Flash 1 DHV 06-0633-04

Bei einer UL-Schleppklinke des Typs Flash 1 hat sich die Stahlhülse
im Innenteil der Klinke gelöst, was zu Ausklinkproblemen führte.
Die Hülse ist mit einer Presspassung und Industriekleber nach Stand
der Technik eingebracht, um einen festen Sitz zu gewährleisten.
Möglicherweise hat sich der Kleber unter starker Erwärmung gelöst
(längere Zeit in starker Sonneneinstrahlung) und sich dadurch die Hülse gelockert.
Maßnahmen:
Vor dem nächsten UL-Schlepp ist die Stahlhülse der Flash 1 Klinke auf festen Sitz
im Aluminium-Klinkenkörper zu prüfen. Falls sich die Hülse bewegen lässt,
darf die Klinke nicht mehr verwendet werden und sollte umgehend zur Reparatur an
den Hersteller geschickt werden. Die Reparatur erfolgt kostenfrei.
Hersteller:
Flugschule Kelheim
Mitterring 25
93309 Kelheim/Donau
Tel. 09441-4938

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  • Unser Gebraucht- und Vorführmarkt (Stand 17.12.2018)

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